(Re)Produktive Stadt
Reparieren – Reorganisieren – Reprogrammieren
Die Grundlagen des Entwerfens, Städtebau und Landschaftsarchitektur widmeten sich im Sommersemester 2026 dem Thema der (re)produktiven Stadt. Der Entwurfsprozess orientiert sich an der Weiterentwicklung vorhandener räumlicher, sozialer, ökologischer und infrastruktureller Potenziale und fragt nach den geeigneten Planungsinstrumenten und Akteurskonstellationen. Der zu bearbeitende Quadrant fokussierte diesmal räumlich auf die Entwicklungen am Wienerberg im 10. Wiener Gemeindebezirk Favoriten.
Im Zentrum der Ausstellung stehen 22 studentische Arbeiten, die jeweils stellvertretend für eine Betreuungsgruppe präsentiert werden. Die ausgestellten Pläne und Modelle zeigen unterschiedliche Visionen für die zukünftige Entwicklung des Stadtteils – von nachhaltiger Produktion über kleinteilige gewerbliche Nutzungen, Dienstleistungen, Gesundheit und Erholung bis hin zu neuen Formen der Wissensproduktion und Kreislaufwirtschaft. Ergänzt werden sie durch kartographische und zeichnerisch-analytische Interpretationen des Areals, die von den Studierenden zu Beginn des Semesters als Einstieg in die Auseinandersetzung mit dem Ort entwickelt wurden. Ausgewählte Fotografien vermitteln zudem aktuelle Eindrücke des Untersuchungsgebietes.
Am Beispiel Wienerberg wird verhandelt: Wie lässt sich ein Stadtgefüge so transformieren, dass Wohnen, Arbeiten, Freizeit, ökologische Regeneration und neue Formen urbaner Produktion zusammengedacht werden? Und welche Planungsinstrumente, Entwurfsprozesse und Akteurskonstellationen braucht es für den Wandel zu einer sozial gerechten, ökologisch resilienten und zukunftsfähigen Stadt?
- Publikationsart
- Ausstellung
- Erscheinungsjahr
- 2026
- Kuration
- Benni Eder
- Ute Schneider
- Valentina Gruber
- Lars Hopstock, Edda Böhm, Sophia Hensel
- Bild
- © Valentina Gruber