Performative Programmierung
Nordwestbahnhof Wien
- Publikationsart
- Ausstellung
- Erscheinungsjahr
- 2026
- Bild
- © Valentina Gruber
Das Nordwestbahnhof-Areal befindet sich in rasantem Wandel und damit verbunden auch die umliegenden Nachbarschaften und Quartiere. In den nächsten 10-15 Jahren wird auf dem 44 Hektar großen ehemaligen Bahnareal ein neuer Stadtteil mit rund 6.500 Wohnungen und 4.700 Arbeitsplätzen entstehen.
Über Jahrzehnte bestand zwischen Bahnhofareal und seiner Nachbarschaft eine gewachsene Beziehung, ein „Ökosystem“ aus miteinander in Verbindungen stehenden Nutzungen und Programmierungen. Aktuell gibt es für das Stadtentwicklungsgebiet noch kein zeitlich und räumlich übergreifendes Programmierungsszenario, das ein nachhaltiges Gefüge zwischen den unterschiedlichen umliegenden städtischen Realitäten darstellt. Diesen Moment wollen wir nutzen.
Ziel dieses Semesters war es, im Austausch und in Zusammenarbeit mit lokalen Akteur*innen, Stakeholder*innen und Expert*innen, ein differenziertes, strategisches Programmierungskonzept zu entwickeln.
Ausgehend von einer maßstabsübergreifenden Analyse lokaler Kontexte entwarfen wir gemeinsam mehrere zeitlich getaktete, räumlich-programmatische Entwicklungsszenarios, die in Teilbereichen individuell vertieft werden. Aufgabe war es alternative Ansätze im Umgang mit der Programmierung von Transformationsarealen aufzuzeigen und Strategien zu entwickeln, wie wir attraktive Orte schaffen an denen urbane Vielfalt und eine Co-Existenz von Differenz möglich sind.
Das Entwerfen fand in Kooperation mit Tracing Spaces Michael Hieslmair / Michael Zinganel statt.
Betreuung
Nela Kadic, Ute Schneider, Benni Eder,
Michael Hieslmair, Michael Zinganel