Grundlagen des Entwerfens WS25
Städtebau & Landschaftsarchitektur
- Konzeption
- Ute Schneider
- Benni Eder
- Nikola Pohl
- Betreuung Städtebau
- Adrian Judt, Alexander Daxböck, Andre Krammer, Benni Eder, Bianca Gamser , Christina Lenart , Eldar Hajdarevic, Iris Kaltenegger, Johannes Bretschneider, Mamica Burda, Manuel Singer, Mara Reinsperger, Maria Oikonomou, Martin Wild , Miriam Kü
- Betreuung Landschaftsarchitektur
- Alice Grössinger, Annalisa Mauri, Constanze Frech , Cordula Loidl-Reisch, Doris Haidvogl, Erik Meinharter, Fernando Nebot, Hannes Gröblacher, János Karasz, Karin Graf, Kim Thornton, Konstantin Heidler , Lena Kendler, Maria Auböck, Maria Baum
- Bild
- © Valentina Gruber; Modell: Lorenz Alberer, Victoria Niedl, Svetlana Zakharova
Dichter: Grüner* Offener_
Die Grundlagen des Entwerfens, Städtebau und Landschaftsarchitektur, widmeten sich in diesem Sommersemester dem Thema der dichteren, grüneren, offenen (Bestands-)Stadt. Der diesjährige Quadrant liegt im 20. Wiener Gemeindebezirk, Brigittenau, nördlich des Nordwestbahnhof-Areals.
Neben Wohnquartieren sind Produktions-, Versorgungs- und Entsorgungsinfrastrukturen sowie Grün-Blaue Infrastrukturen aller Art für den Organismus Stadt von essenzieller Bedeutung. Denken wir die postindustrielle Stadt auch jenseits von Wohnen, Dienstleistungen, Wissen und Wirtschaft:
Die Stadt ist mehr als ein Ort des Wohnens und Konsums. In einer zirkulären, gemischt genutzten Stadt ist die Koexistenz von Produktion, Konsum und Entsorgung, Wohnen, Arbeiten und Freizeit im Einklang mit natürlichen Systemen unabdingbar. All dies wird umso relevanter, wenn man bedenkt, dass wir selbst (ein kleiner, aber auch sehr störender) Teil natürlicher Systeme sind und nur erfolgreich sein können, wenn wir diese natürlichen Systeme wieder in den Organismus Stadt integrieren.
Der Entwurfsprozess folgt den Prämissen der Weiterentwicklung vorhandener, gewachsener bzw. gebauter urbaner Potenziale. Der Fokus liegt auf der Schaffung neuer Qualitäten unter zukunftsfähigen Rahmenbedingungen wie Nutzungsmischung, Ressourcenschonung, Klimasensibilität, Nachhaltigkeit, partizipativer/kollaborativer Aushandlung und sozialer Balance.