Grundlagen des Entwerfens SoSe26
Städtebau & Landschaftsarchitektur
- Konzeption
- Ute Schneider
- Benni Eder
- Lars Hopstock
- Valentina Gruber
- Betreuung Städtebau
- Iris Kaltenegger, André Krammer, Johannes Bretschneider, Mamica Burda, Teresa Morandini, Marlene Loetsch, Stefan Nöbauer, Theresa Krenn, Andreas Hofer, Julia Nuler, Benni Eder, Bianca Gamser, Martin Wild, Dorothee Huber, Clara Linsmeier, Julia Pyszkowski
- Rotislav Stoklasek, Mara Reinsperger, Jakob Pesendorfer, Felipe Ochoa Gomez
- Betreuung Landschaftsarchitektur
- Hannes Gröblacher, Annalisa Mauri, Fernando Nebot, Jürgen Furchtlehner, Nina King, Martina Jauschneg, Kim Thornton, Alice Grössinger, Verena Holzgethan, Wolfgang Gerlich, Norbert Trolf, Konstantin Heidler, Maria Auböck, János Karasz
- Jennifer Fauster, Lotta Steger, Chiara Marquart, Sabine Gstöttner, Veronika Faustbeck, Cordula Loidl-Reisch, Maria Baumgartner, Thomas Kerekes
- Bild
- © Modell: Jana Pichler, Julia Wagenhofer, Sophie Raberger, Alika Peshkova (Gruppe G, Projekt "Not so hot spots"); Foto: Valentina Gruber
(Re)Produktive Stadt
Reparieren – Reorganisieren – Reprogrammieren
Die Grundlagen des Entwerfens, Städtebau und Landschaftsarchitektur widmeten sich im Sommersemester 2026 dem Thema der (re)produktiven Stadt. Der Entwurfsprozess orientiert sich an der Weiterentwicklung vorhandener räumlicher, sozialer, ökologischer und infrastruktureller Potenziale und fragt nach den geeigneten Planungsinstrumenten und Akteurskonstellationen. Der zu bearbeitende Quadrant fokussierte diesmal räumlich auf die Entwicklungen am Wienerberg im 10. Wiener Gemeindebezirk Favoriten.
Neben den Wohnquartieren sind die Produktions-, Ver- und Entsorgungsinfrastrukturen sowie die grün-blauen Netze von zentraler Bedeutung für das Funktionieren des Stadtorganismus. Die postindustrielle Stadt ist daher nicht nur als Ort des Wohnens, der Dienstleistungen oder der Wissensproduktion zu verstehen. Vielmehr basiert eine zirkuläre und nutzungsgemischte Stadt auf der räumlichen und funktionalen Verflechtung von Produktion, Konsum und Kreislaufwirtschaft, von Wohnen, Arbeiten und Freizeit sowie dem schonenden Umgang mit natürlichen Systemen. Eine langfristig tragfähige Stadtentwicklung kann nur gelingen, wenn natürliche Prozesse und ökologische Systeme wieder stärker in den Stadtorganismus integriert werden.
Der Entwurfsprozess knüpft an vorhandene räumliche, soziale, ökologische und infrastrukturelle Potenziale an. Reparieren, Reorganisieren und Neuprogrammieren bilden dabei die Leitmotive im Umgang mit dem Bestand.
Am Beispiel Wienerberg wird verhandelt: Wie lässt sich ein Stadtgefüge so transformieren, dass Wohnen, Arbeiten, Freizeit, ökologische Regeneration und neue Formen urbaner Produktion zusammengedacht werden? Und welche Planungsinstrumente, Entwurfsprozesse und Akteurskonstellationen braucht es für den Wandel zu einer sozial gerechten, ökologisch resilienten und zukunftsfähigen Stadt?